
Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur
Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.
Unsere Teams an der Bergischen Kaffeetafel.
Die Bergische Kaffeetafel ist mehr als Kaffee und Kuchen. Sie ist ein opulentes Ritual aus Kaffee, Waffeln, Brot, herzhaften Aufschnitten und süßen Aufstrichen, mitunter auch Hochprozentigem – ein traditionelles Symbol für Beisammensein und Gastfreundschaft. Die Bergische Kaffeetafel gehört zum Bergischen Land wie der Gesundheitscampus Quirlsberg.
Wir haben Menschen, die bei uns arbeiten, eingeladen, drei Tage lang an unserer Bergischen Kaffeetafel Platz zu nehmen. Um über Arbeiten auf dem Quirlsberg zu reden, über die Werte, die uns prägen, vor allem aber auch über Beisammensein und (Gast-)Freundschaft. Zunächst jeweils zu zweit, am letzten Tag alle zusammen – mit dem Chef.
Im Fotostudio nebenan entstanden die Bilder, die du auf dieser Seite siehst.
Waffeln, Werte, wahre Worte
Hilfe für andere und eigene Lebensqualität
Marco König ist freigestellter Praxisanleiter in den Altenheimen des Gesundheitscampus. Sein Weg in die Pflege war kein gerader: Nach einer Ausbildung als Dreher stand er jahrelang in einer Fabrikhalle, zehn Meter links und rechts kein Mensch, acht Stunden täglich an der Maschine. Erst der Zivildienst öffnete ihm die Tür in eine Welt, in der er bleiben wollte. Seitdem hat er Stationen in der Altenpflege, im ambulanten Dienst und in der Kurzzeitpflege durchlaufen, eine Weiterbildung zum Palliativexperten und zur Pflegedienstleitung absolviert.
Philipp Helm, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, kann sich an keinen Arbeitstag erinnern, an dem er mit Bauchschmerzen ins Haus gefahren ist – und genau das wünscht er sich auch für sein gesamtes Team. Der Begriff „Work-Life-Balance" ist ihm zu eng gefasst. „Wenn der Beruf erfüllt, ist das ein Teil des erfüllten Gesamtlebens. Ich brauche keine so strikte Trennung."
Beide sind sich einig: Das sogenannte Helfer-Syndrom, bei dem alles andere im Leben hinter der Arbeit zurückbleibt, ist keine Tugend, sondern ein Warnsignal. Wer in einem gut aufgestellten Team arbeitet und von seinem Arbeitgeber getragen wird, der erlebt seinen Einsatz nicht als Opfer.


Bescheidenheit und Selbstbewusstsein
Im Jahr 2015 kam Alda Isufaj als Asylbewerberin ohne ein einziges Wort Deutsch zu können zu uns. Heute, ein Jahrzehnt später, hat sie eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin erfolgreich abgeschlossen, ist eine feste Stütze im Bereich Hauswirtschaft und Veranstaltungsmanagement. Und spricht deutsch. Wenn sie sagt „ich bin stolz", klingt das nach einem Menschen, der weiß, was er
geleistet hat.
Maike Jakobsen, Oberärztin für Gerontopsychiatrie und Neurologie hat in vielen Krankenhäusern gearbeitet und erfahren, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Bedürfnisse systematisch ignoriert werden. Beim Gesundheitscampus erlebt sie das anders: Hier darf man auch mal sagen, dass man eine Pause braucht. Selbstbewusstsein bedeutet für sie nicht Arroganz, sondern die Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu kennen und zu kommunizieren – und gleichzeitig offen zu bleiben für die Ideen und Perspektiven anderer.

Tradition und Fortschritt
Georg Kerkhoff ist seit 38 Jahren im Beruf – und fast seine gesamte Karriere hat er auf dem Gesundheitscampus verbracht. Er hat als Pflegekraft auf einer kleinen Station mit 26 Betten angefangen, war Stationsleitung, Pflegedienstleiter, hat sich mit über 50 Jahren noch einen Master in
der Pflege erarbeitet und leitet heute die Akademie. Er erinnert sich noch an die Zeit, als Diakonieschwestern in Streifenuniformen und Häubchen durch die Flure eilten. Heute hat die Akademie neue Berufsbilder integriert und übernimmt das gesamte Fort- und Weiterbildungsprogramm des Campus. Was ist von der Tradition geblieben? „Der Kern steckt noch in uns drin“.
Elena Roloff hat ihre Ausbildung an dieser Akademie gemacht. Nach sechs Jahren auf der Kardiologie suchte sie eine neue Herausforderung und wechselte in die Zentrale Notaufnahme. „Ich bin ein Mensch, der gerne Neues lernt und nicht stumpfsinnig in alten Schranken läuft", erklärt sie. Gleichzeitig gibt sie als Praxisanleiterin ihr Wissen an die Auszubildenden weiter – und schließt damit einen Kreis, der für den Gesundheitscampus charakteristisch ist: Führungskräfte und Fachkräfte werden weitgehend aus dem eigenen Haus gewonnen. Tradition bedeutet hier nicht Stillstand, sondern ein verlässliches Fundament, von dem aus man immer wieder neu aufbrechen kann.
Wissen und Bauchgefühl
Michael ist seit 25 Jahren in der Psychiatrie tätig. In seinem Alltag geht es selten um eindeutige Handlungsanweisungen. „Man hat Leitplanken im Hintergrund – das Krankheitsbild, die Art der Krise – , aber der Rest beim Beziehungsaufbau geht aus dem Bauch", beschreibt er. Empathie, Aufmerksamkeit, das Gespür dafür, was ein Mensch in diesem Moment braucht: Das lässt sich nicht in Checklisten fassen.
Anne von Rymon leitet das Herzkatheterlabor – ein hochspezialisiertes, technisches Umfeld, in dem Präzision und Protokoll Leben retten. „Wenn ich mein Programm nach Norm abspulen würde, ginge es nur um Rasieren, Vorbereiten, Druckverband, Wiedersehen.
Aber das Schöne ist, morgens den Patienten anzusehen, zu merken, ob er nervös ist, ihn abzuholen und zu sagen: Du bist völlig in Ordnung. Auch mal die Hand zu halten, bis das Schlimmste vorüber ist."


Was uns prägt: Haltung.
Sandra Alker hat das stationäre Hospiz des Gesundheitscampus mit aufgebaut. Hier heißen die Menschen nicht Patienten, sondern Gäste. „Bei uns wird gelebt". Es wird gelacht, gefeiert, geredet – und manchmal auch aufgeräumt mit Dingen, die im Leben unausgesprochen blieben. Die Haltung, mit der man diesen Menschen begegnet, ist nicht erlernbar wie ein Handgriff. Sie wächst aus echter Zuwendung.
Steffi Weyers kam nach 26 Jahren aus einem anderen Krankenhaus zum Gesundheitscampus – und fand hier das Gefühl, wirklich gesehen und gehört zu werden. „Wir ergänzen uns miteinander. Ich bin nicht einfach nur eine Krankenschwester, sondern werde auch von den Ärztinnen und Ärzten gehört." Ihre Haltung gegenüber Patientinnen hat sie über die Jahre bewusst entwickelt: „Ich behandle sie so, wie ich selbst behandelt werden möchte. Sie dürfen in ihrer Situation auch mal zickig sein und schlechte Laune haben – das darf nicht von meinem Wohlbefinden abhängen."
Was wir sind. Was wir sein und werden wollen.
Jasmin Boujatouy gehörte zu den ersten Absolventinnen der generalistischen Pflegeausbildung. Ursprünglich wollte sie nie ins Altenheim. Heute schätzt sie genau das, was diesen Arbeitsplatz ausmacht: die tiefe Beziehung zu den Bewohnern, die hohe Eigenverantwortung, die Tatsache, dass sie Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen muss. „Jede Tür, die du aufmachst, überrascht dich". Trotz Schichtdienst und Wochenendarbeit findet sie Zeit für ihre Leidenschaften – Backen und Kochen.
Lisa Wiechmann startete als Operationstechnische Assistentin, übernahm früh Leitungsaufgaben, studierte Medizinökonomie und ist heute OP-Managerin. Sie koordiniert den OP-Alltag, plant Personal, optimiert Abläufe und „bändigt auch mal Chefärzte“. „Die Geschäftsführung gibt einen jungen, agilen und freundschaftlichen Führungsstil vor. Sie lässt mir den Freiraum, den ich brauche." In ihrer Freizeit fährt sie Mountainbike, geht surfen, trifft Freunde. „Ich bin jemand, der immer wuselt – deswegen passt der Beruf zu mir."

Vielleicht dein nächster Arbeitsplatz
Der Quirlsberg ist ein Ort, an dem viele Berufswege beginnen – und oft lange weitergehen. Vielleicht passt der Quirlsberg zu dir. Wenn du gern im Team arbeitest. Wenn du Verantwortung übernehmen möchtest. Und wenn du deinen Weg im Gesundheitsbereich finden willst.

Ausbildung
Mehr erfahren

Stellenanzeigen
Mehr erfahren

