Meine Ausbildung als Hauswirtschafter

Vom Berufswunsch Koch zum Meister

Sven Conrad (22) hat seine Ausbildung zum Hauswirtschafter 2024 erfolgreich, im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach abgeschlossen. Heute absolviert er bereits die Weiterbildung zum Meister und begleitet selbst Auszubildende auf ihrem Weg.

Sven, warum hast du dich damals für die Ausbildung entschieden?

Das war eigentlich gar nicht mein ursprünglicher Plan. Lange Zeit wollte ich Koch werden. Schon seit der sechsten Klasse war das mein Berufswunsch. Ich hatte Hauswirtschaftsunterricht in der Schule und das Kochen hat mir immer Spaß gemacht. Nach der Schule habe ich verschiedene Praktika gemacht und mich nach Ausbildungsplätzen umgesehen. Dabei habe ich irgendwann festgestellt, dass ich zwar gerne koche, aber nicht jeden Tag ausschließlich in der Küche arbeiten möchte. Über ein berufsvorbereitendes Jahr bin ich dann erstmals mit der Hauswirtschaft in Berührung gekommen. Ehrlich gesagt wusste ich damals gar nicht, was Hauswirtschaft eigentlich bedeutet.

Was hat dich an der Hauswirtschaft überzeugt?

Vor allem die Vielseitigkeit. Viele Menschen denken bei Hauswirtschaft nur an Putzen oder Kochen. Tatsächlich steckt aber viel mehr dahinter. Wir arbeiten mit Menschen, organisieren Abläufe, begleiten Veranstaltungen, kümmern uns um Service, Wäscheversorgung, Aufbereitung und viele weitere Bereiche. Genau diese Mischung hat mich überzeugt. Kein Tag ist wie der andere und man lernt ständig etwas Neues.

Wie war dein Start im EVK?

Vor Beginn der Ausbildung habe ich ein Praktikum absolviert und hatte schnell das Gefühl, hier richtig zu sein. Besonders hilfreich fand ich, dass man nie alleine ist. In meinem Ausbildungsjahrgang waren wir mehrere Auszubildende. Dadurch konnte man sich gegenseitig unterstützen und austauschen. Auch die Kollegen hatten immer ein offenes Ohr. Wenn Fragen aufkamen, war immer jemand da, der geholfen hat. Ich habe mich deshalb von Anfang an gut aufgehoben gefühlt.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Wir durchlaufen verschiedene Bereiche wie Küche, Stationsservice, Wäscheversorgung, Aufbereitung, Veranstaltungen und viele weitere Einsatzgebiete. Dadurch lernt man nicht nur fachliche Inhalte, sondern entwickelt auch organisatorische Fähigkeiten, Teamfähigkeit und den Umgang mit unterschiedlichen Menschen. Gerade diese Abwechslung macht die Ausbildung spannend.

Was hat dir persönlich am meisten Spaß gemacht?

Kochen und Backen gehören bis heute zu meinen Lieblingsbereichen. Gleichzeitig fand ich aber auch die Arbeit mit Menschen sehr interessant. In der Hauswirtschaft arbeitet man mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen zusammen und lernt, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Das hat mich von Anfang an gereizt.

Welche Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Es gibt echt viele Möglichkeiten.

Nach meiner Ausbildung habe ich mich für die Weiterbildung zum Meister entschieden. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten wie den staatlich geprüften Wirtschafter oder sogar ein Studium. Die Ausbildung eröffnet viele Wege und man kann sich beruflich immer weiterentwickeln.

Was würdest du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Traut euch. Ich selbst wusste nach der Schule nicht genau, wohin mein Weg führen würde. Heute bin ich froh, dass ich der Hauswirtschaft eine Chance gegeben habe. Die Ausbildung bietet viele Perspektiven, gute Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem einen Beruf, der deutlich vielseitiger ist, als viele zunächst denken. Wer motiviert ist und gerne mit Menschen arbeitet, sollte sich die Hauswirtschaft unbedingt einmal genauer anschauen

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Das Umfeld genauso.

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